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Bereich St 2

Der Bereich St 2 ist insbesondere für steuerfachliche Fragestellungen zu folgenden Rechtsgebieten zuständig:

  • Einkommen-, Lohn-, Kirchen-, Kapitalertrag-, Körperschaft- und Gewerbesteuer,
  • Umwandlungsteuer- und Investitionszulagengesetz,
  • Erbschaft-, Schenkung- und Grunderwerbsteuer,
  • Spielbankabgabe
  • Bewertung nach dem Bewertungsgesetz, Bodenschätzung, Landwirtschaftkammerbeitrag, Grundsteuer

Die Steuerfachreferate dieses Bereichs unterstützen im Rahmen ihrer Fachaufsicht generell und in Einzelfällen die 55 niedersächsischen Veranlagungsfinanzämter sowie die 6 Finanzämter für Großbetriebsprüfung und 4 Finanzämter für Fahndung und Strafsachen, um eine einheitliche Umsetzung und Rechtsanwendung des sich ständig im Wandel befindlichen Steuerrechts sicherzustellen. Die 55 Besteuerungsfinanzämter bearbeiten jährlich rund 960.000 Einkommensteuerfälle, 1,7 Mio. Arbeitnehmerfälle, 113.000 Körperschaftsteuerfälle sowie 310.000 Gewerbesteuermessbetragsfälle. Daneben führen die Finanzämter rund 166.000 gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen durch.

Einen immer größer werdenden Stellenwert nehmen in den Steuerfachreferaten die Mitarbeit in Bund-Länder-Arbeitsgruppen sowie die fachliche Begleitung der für die diversen KONSENS *)-Verfahren zu erstellenden Lastenhefte ein.

Das Referat St 21 ist neben den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit sowie Fragen zum Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber auch für Fragen zum Wohnungsbau-Prämiengesetz und zur Arbeitnehmersparzulage zuständig.

Im Referat St 22 werden schwerpunktmäßig Fälle der Einkünfte aus Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit mit Fragen der Gewinnermittlung und Bilanzierung behandelt. Zu den Aufgaben gehören aber auch die Evaluierung des Risikomanagementsystems im Bereich der Einkommensteuer sowie die Teilnahme an der Vordruckkommission Einkommensteuer.

Das Referat St 23 unterstützt die Finanzämter schwerpunktmäßig bei der Bearbeitung der Überschusseinkünfte, der Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen sowie der haushaltsnahen Dienstleistungen.

Die Schwerpunkte des Referats St 24 sind das Körperschaftsteuer- und Umwandlungssteuerrecht sowie die Evaluierung des Risikomanagementsystems im Bereich der Körperschaftsteuer, außerdem hat es die einheitliche Anwendung der gemeinnützigkeitsrechtlichen Vorschriften durch die Finanzämter zu gewährleisten. Daneben ist es für die Besteuerung der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften sowie die steuerfreien Sanierungsgewinne zuständig.

Schwerpunkte des Referats St 25 sind die Gewerbesteuer sowie die daraus folgenden Abgrenzungsfragen der Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu den Einkünften aus selbständiger Arbeit bzw. Vermögensverwaltung. Außerdem erstreckt sich die Zuständigkeit auf die Kirchensteuer, Rennwett-, Lotterie- und Sportwettensteuer sowie auf bestimmte Zuschlagsteuern und Förderzulagen. Die Betreuung der Bundesarbeitsgruppe zur Evaluierung des Risikomanagementsystems im Bereich der Gewerbesteuer und die Teilnahme an der Vordruckkommission Körperschaftsteuer/Gewerbesteuer erfolgen im bzw. durch das Referat.

Das Referat St 26 ist im Wesentlichen zuständig für die Grunderwerbsteuer sowie für die Erbschaft- und Schenkungsteuer, der nach der Erbschaftsteuerreform wegen der Möglichkeit der Freistellung von Betriebsvermögen eine besondere Bedeutung zukommt. Ferner stellt die hier angesiedelte "Innere Revision" die Einhaltung der korruptionsrechtlichen Vorschriften in der niedersächsischen Steuerverwaltung sicher.

In den Referaten St 27 bis St 29 erstreckt sich der Aufgabenbereich auf die Bewertungen nach dem Bewertungsgesetz, v. a. von Immobilien und Betriebsvermögen, die Grundsteuer, die Einkommenbesteuerung der Land- und Forstwirtschaft sowie die Bodenschätzung der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen, die nicht nur steuerlichen, sondern z. B. auch Zwecken der Melioration, der Landesplanung, der Bodenforschung und des Umweltschutzes dient.



*) KONSENS = Koordinierung der Entwicklung und des Einsatzes neuer Software in der Steuerverwaltung durch Zusammenwirken von Bund und Ländern


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